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Aktuelle Projekte / Bern, Erweiterung Rathausparking
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Für die Erweiterung des bestehenden Rathausparkings wird eine ca. 15.5. m tiefe Baugrube mit einer offenen verankerten Pfahlwand erstellt. Die Abstützung der Pfahlwand während dem Aushub ist durch die Deckelbauweise und die Anker gewährleistet.
Die Autoeinstellhalle wird in den Hang zwischen der Aare und einer Häuserzeile in geringer Distanz zu den teilweise alten Gebäuden erstellt. Beim Baugrund handelt es sich in den ersten 8 bis ca. 15m um Bau- und Brandschutt. Darunter befinden sich, in Hangrichtung fallend mit einer Stärke von ca. 9.0 m, glaziale Schmelzwassersedimente. Die Schuttdecke ist locker bis mitteldicht gelagert, die Sedimente sind eher dicht und eventuell vorkonsolidiert. Nachfolgend steht, ebenfalls in Hangrichtung fallend, die Grundmoräne an.
Durch die Baumassnahme können die angrenzenden Gebäude und das bestehende Parking Verschiebungen in vertikaler und horizontaler Richtung unterworfen werden. Dies erfordert, um die Bauphasen genau zu verfolgen und geomechanisch zu überwachen, eine permanente messtechnische Überwachung mit geotechnischen Messungen im Baugrund und permanenter geodätischer Überwachung der Gebäude.
Dazu ist ein motorisierter Tachymeter, der sich auf ausserhalb der Baueinflusszone montierte Referenzpunkte bezieht und der ca. 45 Objektpunkte an den zu überwachenden Gebäuden misst, eingesetzt. Basierend auf der Messung der Referenzpunkte wird die Position des Tachymeters bestimmt um danach die Verschiebungen der Objektpunkten an den Gebäuden in den horizontalen X- und Y- Richtungen und der vertikalen Z-Richtung zu ermitteln. Mit Bohrlochextensometern werden die Verschiebungen im Boden aufgezeichnet und überwacht.
Ergänzend dazu werden periodisch meterweise die Verschiebungen im Boden in vertikaler und horizontaler Richtung mit dem Gleitdeformeter und dem Inklinometer gemessen. |
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